Manuela Rademaker

Eine geomantische Studie, der Versuch einer Beschreibung einer architektonischen Metapher für das „Auf-dem-Weg-sein“ des Menschen (Auszug)

Innehalten.
Fragmente für einen Ort der Beschaulichkeit oder einen Garten der Meditation, natürlicher Raum und gebautes Spiel.

Das Leben, beschrieben als gebauter Weg mit Orten und Häusern als Zwischenstationen, die wir auf dem Weg des Lebens durchschreiten, beinhaltet Anregungen für die persönliche Wahrnehmung, als Angebote der Erfahrung und Erkenntnisse zur Formung des Bewusstseins. Auf dem Weg liegen die Orte Geburt, Leben und Abschied, bzw. Werden, Sein und Vergehen als irdische Erscheinungen. Mit den entsprechenden Lebensabschnitten Kind/Jugend, Mann/Frau, Greis und Tod schließt sich der Lebenskreis. Das Haus für den Morgen ist der Ort des Kindes der Jugend. Das Hineinschlüpfen durch die kleine Türöffnung, nachdem ein schmaler geschwungener Pfad über das Reetfeld durchschritten wurde, beschreibt den Weg bis zur Geburt. Als Bild für den Geburtsprozess öffnet sich der betretende Raum, Licht durchflutet mit der Morgensonne, dem-Licht-des-Lebens, und begrüßt den Wanderer mit der frischen offenen Wärme des neuen Tages. (…)

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